Schulordnung


Einleitung

§ 46 Abs. 2 Schulgesetz:

„Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen aktiv teilzunehmen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. …. Die Schülerinnen und Schüler sind an die Vorgaben gebunden, die dazu bestimmt sind, das Bildungs- und Erziehungsziel der Schule zu erreichen sowie das Zusammenleben und die Ordnung in der Schule aufrechtzuerhalten.“.

Hinweis: Auf unserem Schulgelände gelten alle Gesetze der Bundesrepublik Deutschland sowie die in Deutschland allgemein anerkannten ungeschriebenen Regeln des menschlichen Zusammenlebens, die unter anderem Takt, Höflichkeit und Rücksichtnahme auf Schwächere und Hilfsbedürftige verlangen.
Amts- und Umgangssprache in unserer Schule ist deutsch.


1. Betreten und Verlassen des Schulgeländes

1.1 Öffnungszeiten
Aus Gründen der Haftungspflicht können das Schulgelände und -gebäude erst ab 7.25 Uhr (bzw. ab 8.10 Uhr) betreten werden. Bei späterem Unterrichtsbeginn betreten die Schüler das Schulgebäude erst mit Beginn der Pause.

Um pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, das Schulgebäude bis fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn zu betreten. Das Schulgebäude wird um 7.30 bzw. um 8.15 Uhr geschlossen.

1.2 Unterrichtszeiten

Normalstunden
1. Stunde 07.30 - 08.15 Uhrr
2. Stunde 08.15 - 09.00 Uhr
3. Stunde 09.05 - 09.50 Uhr
4. Stunde 10.10 - 10.55 Uhr
5. Stunde 11.00 - 11.45 Uhr
6. Stunde 12.05 - 12.50 Uhr
7. Stunde 12.55 - 13.40 Uhr
8. Stunde 13.45 - 14.30 Uhr

Kurzstunden
1. Stunde 07.30 - 08.15 Uhr
2. Stunde 08.15 - 08.45 Uhr
3. Stunde 08.50 - 09.20 Uhr
4. Stunde 09.35 - 10.05 Uhr
5. Stunde 10.10 - 10.40 Uhr
6. Stunde 10.55 - 11.25 Uhr
7. Stunde 11.30 - 12.00 Uhr
8. Stunde 12.05 - 12.35 Uhr

1.3 Verspätungen
Der Unterricht beginnt und endet grundsätzlich mit dem Klingelzeichen.
Die unterrichtende Lehrkraft eröffnet und schließt den Unterricht.
Verspätete Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet sich unverzüglich beim Hausmeister zu melden. Bei wiederholten Verspätungen werden Schülerinnen und Schüler zu gemeinnütziger Arbeit herangezogen. Die Eltern werden bei mehr als drei Verspätungen pro Schulhalbjahr schriftlich benachrichtigt. Verspätungen werden im Klassen- oder Kursbuch sowie im Zeugnis vermerkt.

1.4 Zur großen Pause wird unverzüglich (auch von Sportschülern) der Pausenhof aufgesucht. Sportplatz und Turnhallengelände stehen nicht zur Verfügung. Das Schulgebäude wird erst mit dem Ende der Pause betreten.
Bei starkem Regen halten sich alle Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen (nicht in den Fachräumen) auf.

1.5 Nach Unterrichtsschluss ist Schülerinnen und Schülern der weitere Aufenthalt auf dem Schulgelände nur unter Aufsicht einer Lehrkraft gestattet.

1.6 Schulfremden ist der Aufenthalt im Schulbereich ohne vorherige Anmeldung im Amtszimmer verboten.


2. Verhalten im Unterricht und auf dem Schulgelände

2.1 Jede Schülerin und jeder Schüler ist verpflichtet, sich so zu verhalten, dass kein anderer belästigt, behindert oder gefährdet wird. Toben, Lärmen und Raufereien haben zu unterbleiben.

2.2 Sachbeschädigungen sowie Verschmutzungen sind zu vermeiden. Die Abfallbehälter sind zu benutzen. Treten durch Nichtbeachtung Sachbeschädigungen ein, werden die Erziehungsberechtigten im Rahmen bestehender Bestimmungen regresspflichtig gemacht.
Sachschäden sind dem Fach- bzw. Klassenlehrer und dem Hausmeister sofort zu melden.

2.3 Zum Unterrichtsbeginn befinden sich alle Schüler arbeitsbereit an ihren Plätzen.
Für Fachräume gelten besondere Regeln.

2.4 Zum ungestörten Unterricht gehört auch eine gewissenhafte Vorbereitung. Die Wiederholung des Stoffes aus der letzten Stunde ist immer automatisch Hausaufgabe, auch wenn sie nicht extra angesagt wird. Die Mappe ist zu Hause sorgfältig zu packen. Dabei sind verbrauchte Arbeitsmittel sofort zu ersetzen, damit der Unterricht nicht durch das Ausborgen gestört wird. Wird ein Fachlehrer vertreten, so sind trotzdem alle Hausaufgaben und Arbeitsmittel für dieses Fach mitzubringen, sofern ein Lehrer nicht ausdrücklich etwas anderes angesagt hat.

2.5 Nach Beendigung des Unterrichts werden die Stühle auf die Tische gestellt, die Tafel geputzt, die Klasse aufgeräumt und von dem vom Klassenlehrer bestimmten Ordnungsdienst besenrein ausgefegt.

2.6 Toiletten dürfen nur zu ihrem Zweck aufgesucht werden und sind ordentlich zu verlassen. Die Toiletten sind in den großen Pausen geöffnet. Während der
Unterrichtsstunden ist die Benutzung der Toiletten nur in besonders begründeten Fällen erlaubt. Der Toilettenschlüssel muss in diesem Fall gegen Unterschrift im Sekretariat abgeholt und unverzüglich zurückgebracht werden.

2.7 Allen Schülerinnen und Schülern ist das Rauchen sowie das Mitführen, Konsumieren und Handeln mit sämtlichen Drogen auf dem gesamten Schulgelände einschließlich aller Schulgebäude untersagt. Für schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes gilt die vorstehende Ausführung sinnentsprechend.

2.8 Das Kaugummikauen ist untersagt.

2.9 Das Schneeballwerfen ist verboten.

2.10 Das Mitbringen von Getränken in Glasflaschen ist nicht zulässig.

2.11 Das Mitführen von Tonaufzeichnungs- und Abspielgeräten sowie von Telespielen aller Art ist in der Schule nicht gestattet.

2.12 Das Mitführen von Handys ist nicht gestattet. Bei Verstoß gegen diese Anordnung wird das Handy eingezogen und kann vom Schüler nach vierwöchiger Wartezeit durch das Ableisten gemeinnütziger Tätigkeit zurückerlangt werden.

2.13 Das Tragen von Kleidungsstücken mit nationalsozialistischen Symbolen und mit Symbolen und Texten, die direkt oder indirekt Gewalt darstellen oder zu Gewalt aufrufen, ist auf dem Schulgelände nicht gestattet.

2.14 Es ist verboten, auf das Schulgelände Waffen im Sinne des Waffengesetzes sowie waffenähnliche oder andere gefährliche Gegenstände mitzubringen. Verbotswidrig mitgeführte Gegenstände werden eingezogen und an die zuständige Polizeibehörde weitergegeben.

2.15 Das Tragen von Mützen und anderen Kopfbedeckungen ist im Schulgebäude untersagt.

2.16 Im Sportunterricht ist das Tragen jeglicher Kopfbedeckung aus Sicherheitsgründen untersagt.


3. Fernbleiben von der Schule und Beurlaubungen

3.1 Verhalten beim Fernbleiben vom Unterricht
Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet unverzüglich am ersten Fehltag das Schulsekretariat zu benachrichtigen. Ist dies nicht möglich, muss spätestens am dritten Fehltag eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten unter Angabe des Grundes vorliegen. Fehlt das Kind länger als drei Tage ist ein ärztliches Attest vorzulegen. Am Ende jeder Fehlzeit ist jeder Schüler verpflichtet unverzüglich und unaufgefordert eine schriftliche Bestätigung der Erziehungsberechtigten mit genauer Datumsangabe sowie mit der Angabe eines Grundes für das Fehlen dem Klassenlehrer vorzulegen.
Die Schule ist auch bei kürzeren Fehlzeiten berechtigt die Vorlage eines ärztlichen Attestes zu verlangen.
Das Fernbleiben von angekündigten schriftlichen Arbeiten ist stets mit einem von den Eltern gegengezeichneten ärztlichen Attest zu begründen.
Volljährige Schüler können ihre Entschuldigungspflicht selbst wahrnehmen.

3.2 Beurlaubungen:
Beurlaubungen sind rechtzeitig (in der Regel mindestens 14 Tage im Voraus) beim Klassenleiter schriftlich zu beantragen. Auf schriftlichen Antrag der Eltern kann der Klassenlehrer eine Beurlaubung vom Unterricht für höchstens drei Tage erteilen. Für eine Beurlaubung von mehr als drei Tagen ist die Genehmigung des Schulleiters erforderlich.
Beurlaubungen vor Beginn oder nach Ende der Ferien sind nur aus besonderen Gründen immer über den Klassenlehrer beim Schulleiter/in zu beantragen. Anträge sollten mindestens 14 Tage vorher gestellt und ausführlich begründet werden.
Soll ein Schüler für einen religiösen Feiertag beurlaubt werden, der im Land Berlin kein gesetzlicher Feiertag ist, so ist dies spätestens eine Woche zuvor durch die Erziehungsberechtigten schriftlich zu beantragen.


4. Erziehungsmaßnahmen (§ 62 Abs. 2 Schulgesetz)

Beeinträchtigt ein Schüler durch sein Verhalten die Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule, so werden, soweit nicht in besonderen Fällen Ordnungsmaßnahmen vorrangig angewendet werden müssen, zunächst die folgenden Erziehungsmaßnahmen ergriffen.

4.1 das erzieherische Gespräch mit dem/der Schüler/in

4.2 gemeinsame Absprachen

4.3 der mündliche Tadel

4.4 die Eintragung in das Klassenbuch

4.5 schriftlicher Tadel - mit schriftlicher Begründung erteilt vom zuständigen Lehrer, Gegenzeichnung durch Klassenleiter und Schulleiter

4.6 Nachbleiben - bei nachhaltiger Störung des Unterrichts und unberechtigtem Fernbleiben, angeordnet vom zuständigen Lehrer

4.7 Maßnahmen zu Gunsten der Schulgemeinschaft

4.8 die Wiedergutmachung angerichteten Schadens

4.9 die vorübergehende Einziehung von Gegenständen

Ziel der Schule ist es, Ordnungsmaßnahmen möglichst zu vermeiden und durch erzieherische Maßnahmen z.B. durch gemeinnützige Arbeiten zu ersetzen. Über erzieherische Maßnahmen entscheidet der Schulleiter. Er kann diese Kompetenz auf Klassenleiter und Fachlehrer übertragen.


5. Ordnungsmaßnahmen (§ 63 Schulgesetz)

Bei schweren und wiederholten Verstößen gegen bestehende Rechtsvorschriften können die zuständigen Gremien Ordnungsmaßnahmen gemäß § 63 Schulgesetz verhängen.


12159 Berlin, 30. Mai 2011


Die Schulkonferenz der Friedrich-Bergius-Schule

Regeln für den Sportunterricht